Ratgeber
Lebenslauf für den Berufswechsel
Wie zehn Jahre in einem Bereich als Vorbereitung auf einen anderen lesbar werden – ohne etwas zu verbergen.
Aktualisiert 15. August 20265 Min. Lesezeit
Das Problem eines Lebenslaufs beim Berufswechsel ist nicht, dass Ihre Erfahrung irrelevant wäre. Es ist, dass die Relevanz für Sie offensichtlich und für eine fremde Person, die acht Sekunden liest, unsichtbar ist. Ihre Aufgabe ist es, die Übersetzung für sie zu übernehmen.
Den Wechsel im Kurzprofil aussprechen
Das ist der eine Lebenslauf, bei dem das Kurzprofil echte Arbeit leistet. Benennen Sie den Wechsel im ersten Satz. „Acht Jahre Leitung in der Gastronomie, Wechsel in den Betriebsbereich — mit Bewilligungswesen, Ergebnisverantwortung und einem Team von dreißig.“ Wer die Geschichte in einer Zeile versteht, liest den Rest wohlwollend.
Übersetzen, nicht weglassen
Behalten Sie die Stationen. Ändern Sie die Gewichtung. Stellen Sie unter jeder die Stichpunkte nach vorne, die übertragbar sind, und streichen Sie die, die nur innerhalb der alten Branche Sinn ergeben. Eine Restaurantleitung, die sich in die Logistik bewirbt, beginnt mit Dienstplanung, Lieferantenverhandlung und Warenwirtschaft, nicht mit Menüentwicklung.
- Lassen Sie den Fachjargon des alten Felds weg. Wer einen Begriff nicht kennt, überspringt den Stichpunkt.
- Behalten Sie die Zahlen. Größenordnung überträgt sich, auch wenn das Fachgebiet es nicht tut.
- Nennen Sie die Werkzeuge, die sich überschneiden. Dienstplansoftware, ERP, Excel, ein bestimmtes Ticketsystem.
Zeigen, dass Sie begonnen haben
Ein Kurs, ein Zertifikat, ein Ehrenamt, ein Nebenprojekt — irgendetwas, das zeigt, dass dies ein überlegter Schritt ist und keine Flucht. Setzen Sie es weit nach oben, in einen eigenen Abschnitt, wenn es substanziell ist.